| Bierbaum-Proenen legt besonderen Wert auf eine hohe Produktqualität. Alle verwendeten Gewebe und Zutaten werden in unserem hauseigenen Prüflabor intensiven Tests, wie z.B. Farbkontinuität, Reißfestigkeit, Farbabrieb, Wascheinlauf, etc. unterzogen. Erst nach Bestehen der vorgegebenen hohen Anforderungen erfolgt die Freigabe für die Produktion. Für jedes Modell werden Produktionsmuster angefertigt und detaillierte Produktbeschreibungen erstellt, die dem produzierenden Betrieb als Vorgabe zur Verfügung gestellt werden. Unsere langjährigen Lieferanten fertigen vor der Produktion jeden neuen Modells Muster, die von der Abteilung Qualitätssicherung geprüft werden. Erst nach deren Freigabe kann die Produktion beginnen, die wiederum von unseren Reisetechnikern betreut wird. Nach Erhalt der gelieferten Ware erfolgt eine stichprobenhafte Kontrolle. Dabei werden die Produkte auf Nähqualität, Maßgenauigkeit, Verpackung, etc. geprüft. Beim Feststellen von Abweichungen wird die Stichproben-Prüfung erweitert, bzw. die Ware wird komplett kontrolliert. Die Abteilung Qualitätssicherung steht in engem Kontakt mit der Retourenabteilung. Bei Retouren, die auf die Verarbeitung zurückzuführen sind, erfolgt umgehend eine Information an die Produktion, um die Fehlerquellen zukünftig auszuschließen.
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Fertigungsvorgaben
Berufskleidung muss drei wesentliche Anforderungen erfüllen:
Dies gilt sowohl hinsichtlich des Tragekomforts von Schnitt und Material als auch für modische Aspekte.
Auch wenn an Berufskleidung keine speziellen Sicherheitsanforderungen gestellt werden, so muss dennoch am Arbeitsplatz sichergestellt sein, dass sie nicht Ursache eines Unfalls wird. Beispielsweise darf die Bekleidung keine Taschen haben, bei denen die Gefahr besteht hängenzubleiben.
Die Wirtschaftlichkeit bezieht sich nicht nur auf den Einkaufspreis, sondern auch die Strapazierfähigkeit und die Möglichkeiten einer wirtschaftlichen Pflege. Bei Berufskleidung muss neben diesen
funktionellen Merkmalen auch ein gewisser Anspruch der Mode berücksichtigt
werden. Denn der Träger/die Trägerin sollen sich auch psychologisch
in ihrer Kleidung wohl fühlen, um die volle Leistungsfähigkeit zu erreichen.
Jedoch darf Berufskleidung auch nicht zu modisch sein, da sie über einen
längeren Zeitraum getragen wird und in der Regel nur bei Verschleiß
ersetzt wird.
Am Anfang einer Kollektion steht die Idee. Es ist Aufgabe des Produktmanagements, das BP-Sortiment ständig im Hinblick auf seine Aktualität und Erfolge im Markt zu überprüfen. Vom Vertrieb (Verkaufsleiter und Außendienst) und vom Produktmanagement/ Entwicklung werden viele Ideen aus dem Markt (Handel/Verbraucher, aktuelle Modeentwicklung) in unser Haus geholt. Diese Ideen werden in ein Konzept „gegossen“, aus dem dann eine neue Kollektion entsteht. In der Modellabteilung werden anhand der Designerentwürfe technische Zeichnungen erstellt, wobei schon hier Veränderungen an den Entwürfen vorgenommen werden können. Anschließend werden Schnitte gefertigt, von denen in der Mustergruppe Prototypen genäht werden. Dann setzt sich ein Gremium, bestehend aus Geschäftsleitung, Produktmanagement, Verkaufsleitung und Produktion zusammen. Dieses trifft aus den verschiedenen Prototypen eine Auswahl, die dann zu einer Kollektion zusammengestellt wird. Bewegungsfreiheit und Bequemlichkeit sowie richtige Paßform, modische und physiologische Aspekte, Möglichkeiten zur kostengünstigen Herstellung und die Berücksichtigung berufsspezifisch funktioneller Elemente sind Merkmale, die in der Entwicklung berücksichtigt werden müssen. Darüber hinaus muss in der Entwicklung, in Zusammenarbeit mit dem IE (Industrial Engineering), natürlich auch die Möglichkeit der wirtschaftlichen Herstellung bedacht werden. Spezielle Verarbeitungsweisen sollten in Zusammenarbeit mit der Produktion entwickelt werden, die dann auch bei der Entwicklung neuer Modelle berücksichtigt werden müssen. Nach endgültiger Verabschiedung der Kollektion werden Reisemuster für die Außendienstmitarbeiter sowie Fotomuster für die entsprechenden Verkaufsprospekte bzw. Kataloge angefertigt. Im weiteren Ablauf werden Artikelnummern und Größenspiegel festgelegt. Anhand der geplanten Verkäufe können dann die Mitarbeiter der Fertigungsplanung und Fertigungssteuerung, die Fertigungsaufträge für die Produktion (In- und Ausland) ausschreiben, so dass die neue Kollektion termingerecht ausgeliefert werden kann. Ist der Fertigungsauftrag ausgeschrieben, geht dieser in die Entwicklungsabteilung. Dort wird zunächst auf dem Bildschirm ein Schnittbild erstellt. Dies ist notwendig, damit alle Teile der zu fertigenden Größen eines Artikels mit möglichst wenig Stoffverbrauch und Verschnitt zugeschnitten werden können.
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